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Performance aus Benutzersicht

Der Zeitaufwand für den Benutzer bei der Recherche setzt sich aus mehreren Teilschritten zusammen, die nacheinander bearbeitet werden:

1.
Der Benutzer schickt die Anfrage über das Internet an den Web-Server ab.
2.
Der Web-Server nimmt Anfrage an, wandelt sie in eine Z39.50-Anfrage um und schickt sie an den Z39.50-Server. Der Z39.50-Server sucht in der Datenbank und liefert die Ergebnisse an den Web-Server zurück. Der Web-Server wandelt die Datensätze in eine benutzerfreundliche HTML-Darstellung um.
3.
Der Web-Server schickt die HTML-Seite an den Web-Client über das Internet.
4.
Der Web-Client baut die HTML-Seite auf.

(Siehe auch das Kapitel 3 Modellierung von ZACK , Seite [*]).


Jeder dieser Teile addiert sich zur gesamten Antwortzeit. Mögliche Engpässe aus Benutzersicht sind:

ZACK liefert nicht mehr Daten zurück als zur Darstellung der Ergebnisse unbedingt notwendig sind. ZACK kann problemlos mit einem 28.8Kbit/s Modem (entspricht ca. 3,3KByte/s) genutzt werden. Die HTML-Seiten sind so gestaltet, daß die HTML-Tags und die Verweise (Links) auf andere Seiten möglichst wenig Speicherplatz verbrauchen. Die HTML-Seiten können mit einem moderen Web-Client inkrementell gelesen werden, d.h. sobald ein Teil der HTML-Seite (z.B. das erste Drittel) beim Web-Client angekommen ist, kann die Oberfläche aufgebaut werden. Der Rest der HTML-Seite wird nach und nach aufgebaut. Der Benutzer muß also nicht warten, bis alle Daten da sind, sondern er erhält schon nach ein bis zwei Sekunden die ersten Ergebnisse. Eine HTML-Seite mit Kurztrefferliste ist ca. 7-14 KByte lang, je nach Anzahl der Treffer.


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Copyright (c) 1999 Wolfram Schneider , 4-July-1999
URL: http://wolfram.schneider.org/lv/diplom/